Komsekule nr. 586

586,2S

Im Mittelalter, bis in den Barock, gebrauchte man Filigrankugeln als Trachtenschmuck in Skandinavien.

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    Im Mittelalter, bis in den Barock, gebrauchte man Filigrankugeln als Trachtenschmuck in Skandinavien. Im 18. Jahrhundert stellte man kleinere Kugeln her, die aus glatten Halbkugeln und Filigranteilen zusammengesetzt wurden. Gleichzeitig fing man mit der Fertigung ganz glatter Kugeln an, an die rundherum kleine Ringe gelötet waren. In diese Ringe wurden wiederum kleine lose Silberringe montiert, die vermutlich nur zur Verzierung gedacht waren, sie hatten keine magische oder praktische Bedeutung. Die Samen befestigten die Kugeln an den Trachtenkragen. Als dieser Brauch am Ende des 19. Jahrhunderts aufhörte, wurden die Kugeln über die samischen Kinderwiegen, Komsen, gehängt und bekamen daher ihren heutigen Namen: Komsekugeln. Die Samen hofften, daß die Komsekugeln die Babys vor den Unterirdischen schützen würden. Es herrschte der Aberglaube, daß die Unterirdischen ihre eigenen Kinder mit denen der Samen vertauschen wollten. Man glaubte, daß die Unterirdischen sich den Babys nicht nähern könnten, wenn eine beschützende Komsekugel über der Kinderwiege hinge. Heute werden die Komsekugeln oft in samischen Gebieten als Taufgeschenk überreicht.

  • Material 925 silver
    Diameter B x H mm 18 diameter
    Ketten Länge 60 cm

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